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Neurodermitis: Untersuchungen von Barmer GEK und AOK

Neurodermitis als HauterkrankungHauterkrankungen und Allergien gehen nach Beobachtung vieler Mediziner oft Hand und Hand. Neurodermitis macht in diesem Zusammenhang keine Ausnahme, nicht selten sind Personen betroffen, die auch unter Allergien oder anderen Unverträglichkeiten leiden. Allerdings scheinen jüngste Untersuchungen darauf hinzudeuten, dass die Erkrankung Neurodermitis auch vom Wohnort beeinflusst wird.

So hat zum Beispiel ein Report der Barmer GEK – einer der größten deutschen Krankenkassen – erst kürzlich einen Durchschnitt für das Bundesgebiet von 11,2 Prozent für Kinder unter 14 Jahre ergeben. In einigen Regionen, wie Niedersachsen oder Teilen Sachsens, weichen die Fallzahlen deutlich von diesen Durchschnittswerten ab.

Regionale Unterschiede überdeutlich

Eine ähnliche Untersuchung der AOK für Sachsen zeichnet ein ähnliches Bild. Was an der Analyse der Barmer GEK verblüfft, ist die Tatsache, dass einige der untersuchten Regionen sehr weit über dem Durchschnitt liegen. Hier gilt es genauer zu untersuchen, welche Ursachen diese Varianz hat.

Neurodermitis – das juckende Leiden

Wer an Neurodermitis, die im Fachjargon auch als atopisches Ekzem bezeichnet wird, erkrankt, hat in der Regel einen langen Leidensweg vor sich. Denn ein Kennzeichen der Erkrankung sind teilweise nässende, stark juckende Hautstellen, welche zu einer erheblichen Belastung werden können.

Und obwohl das Krankheitsbild bereits seit Jahrhunderten bekannt ist, sind dessen Ursachen immer noch nicht restlos geklärt. Umweltfaktoren, genetische Ursachen oder immunologische Veränderungen – Neurodermitis kann viele Quellen haben. Fest steht allerdings, dass Neurodermitis vor allem bei Kindern gehäuft in Erscheinung tritt, sich die Symptome aber mit zunehmenden Alter bei vielen Betroffenen verlieren und ein hoher Prozentsatz bereits im Erwachsenenalter wieder beschwerdefrei leben kann.