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Eintracht: Klub beschwert sich über Stadionmiete

Fußball zählt in Deutschland zu den Sportarten, die unangefochten auf den Spitzenplätzen in der Beliebtheitsskala liegen. Dazu trägt sicher nicht nur der Charakter als Teamsport bei, sondern auch die Atmosphäre in den Stadien. Der Vereinsführung von Eintracht Frankfurt scheint aber genau dieses sauer aufzustoßen. Peter Fischer, Präsident des Frankfurter Fußballklubs, hat sich jetzt für eine niedrigere Miete für die Commerzbank-Arena stark gemacht. Zeitungsberichten zufolge droht Fischer sogar damit, notfalls ein eigenes Stadion bauen zu wollen.

Fußballklub als Unternehmen

Was steckt hinter den Äußerungen des Präsidenten der Frankfurter Eintracht? Streitpunkt ist die Miete, welches der Klub für das Stadion auf den Tisch legen muss. Derzeit liegen die Kosten dafür bei zehn Millionen Euro – einer recht stattlichen Summe. Für die Vereinsführung ist die Miete schlicht zu hoch, man erwartet, dass die Stadt Frankfurt der Eintracht als Aushängeschild entgegenkommt – um runde drei Millionen Euro.

Eintracht: Klub beschwert sich über StadionmieteDamit würde man für die Stadionmiete nur noch sieben Millionen auf den Tisch blättern müssen und könnte sich entlasten. Denn Fußballklubs wie Eintracht Frankfurt sind schon lange keine Feierabend-Vereine mehr, sondern straff geführte Unternehmen, in denen Bilanzen, Buchhaltung und Budgetplanungen den Ton angeben. Schützenhilfe erhält Peter Fischer übrigens vom Chef des Aufsichtsrats, der die Miete ebenfalls als zu hoch empfindet.

Ein Vorbild für die Eintracht – wenn sich denn keine Einigung erreichen lässt – wäre der Bundesligist aus Mainz. Dessen Mietzahlungen sind geringer – schließlich gehört dem Verein das Stadion. Seitens Peter Fischer sind die Äußerungen ein deutlicher Wink an den OB und die nächste Bürgermeisterwahl.