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Fluglärm: Streit um Nordwest-Landebahn nimmt an Heftigkeit zu

Stille Nacht, heilige Nacht – mancher Anwohner am Frankfurter Flughafen wird sich dies sicher gewünscht haben. Allerdings sorgt der Airport und vor allem die Nordwest-Landebahn dafür, dass die Nerven bei vielen Anwohnern blank liegen. Denn die startenden und landenden Jets fliegen manchmal gefühlt nur einen Steinwurf an den Wohnhäusern vorbei und sorgen für eine erhebliche Lärmbelästigung. Und genau aus diesem Grund begehren die Anwohner gegen den Flughafen auf – auch in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr.

Letzte Montagsdemo vor Weihnachten

Die Gegner des Flugbetriebs haben den letzten Montag vor Weihnachten noch einmal dazu genutzt, um ihrem Ärger Luft zu machen. Und dies sicher nicht unbegründet, misst doch selbst der Deutsche Fluglärmdienst Belastungen, die auf Dauer niemand aushalten möchte. Und so ist es verständlich, dass sich kurz nach Inbetriebnahme der Bürgerinitiativen gebildet haben, um auf die Misere aufmerksam zu machen.

Damit die Anwohner wenigstens in den Nachtstunden ansatzweise Ruhe haben, hat das Verwaltungsgericht in Kassel Ende Oktober ein Nachtflugverbot verhängt, welches in der Zeit von 23 Uhr und 5 Uhr gilt. Allerdings dürfen einige Flüge mit Sondergenehmigungen starten, was für anhaltenden Unmut sorgt.

Die Auseinandersetzung zwischen den Gegnern und Befürwortern des Flugverbots treibt nicht nur Bürger auf die Barrikaden, auch Politiker ergreifen für die eine oder andere Seite Partei. So wirft die CDU der Landesregierung vor, bei der Flugrouten-Planung „geschlafen“ zu haben. Der Bevölkerung ist durch dieses politische Tauziehen allerdings nicht geholfen, da hier deren Interessen auf den Wirtschaftsfaktor Flughafen treffen und – wie überall in Deutschland – miteinander kollidieren.