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Krawalle: Demonstration endet mit schweren Ausschreitungen

Frankfurt ist Deutschlands Finanzhandelsplatz Nummer 1. Und als Zentrum des Kapitalmarkts eignet sich die Metropole, um quasi an der Wurzel gegen die zunehmenden Auswüchse des „Turbo-Kapitalismus“ zu demonstrieren. Allerdings hat Frankfurt am vergangenen Wochenende keine friedliche Bekundung öffentlicher Meinungen erlebt, sondern den Ausbruch blanker Gewalt, die sich am Samstag in der Metropole Kanäle gesucht hat.

Stimmung kippte allmählich

Krawalle in FrankfurtUrsprünglich war die Veranstaltung als Demonstration unter dem Motto „Kapitalismus ist die Krise“ geplant, zu der rund 250 Vereine und Parteien aus dem linken Spektrum aufgerufen hatten. Angereist waren den Angaben des Veranstalters zufolge rund 6.000 Personen, die Einsatzkräfte der Polizei sprachen von 4.000 Demonstranten.

Bereits im Verlauf der Demonstration zeigte sich, dass unter den Beteiligten auch gewaltbereite Kräfte waren. Letztere wurden von der Polizei vom übrigen Demonstrationszug getrennt und erkennungsdienstlich behandelt. Insgesamt kam es zu 465 Festnahmen. Was allerdings später folgte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkennbar.

Nach dem Ende der Demonstration suchten autonome Kräfte die Konfrontation mit der Polizei, es kam zu kleineren Scharmützeln, brennenden Mülltonen und demolierten Schaufenstern. Die traurige Bilanz: Ein Polizist wurde schwer verletzt, mehr als ein Dutzend leicht. Zudem erlitten mehrere der Demonstranten Verletzungen. Und auch Passanten wurden durch die heftigen Krawalle in Frankfurt in Mitleidenschaft gezogen. Wie hoch der Sachschaden ist, entzieht sich einer genauen Quantifizierung, allerdings wird bisher von einer Summe in sechstelliger Höhe ausgegangen.