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Megaupload: Verdächtiger soll aus Frankfurt kommen

Verdächtiger soll aus Frankfurt kommenBislang haben sich die Festnahmen im Zusammenhang mit der Schließung des Filesharing-Dienstes Megaupload vor allem auf Neuseeland beschränkt. Allerdings rückt zur Wochenmitte auch Deutschland in den Fokus – speziell Frankfurt. Einer der Verdächtigen, welcher nicht nur Anteilseigner an der Megaupload Limited gewesen ist, sondern auch eine Leitungsfunktion innehatte, soll sich in der Mainmetropole aufhalten.

Entsprechende Medienberichte weisen nicht nur auf diese Tatsache hin, sondern gehen noch einen Schritt weiter. Gegen den Verdächtigen soll seitens der US-Justiz ein Rechtshilfeersuchen vorliegen. Allerdings ist eine Auslieferung vorerst unwahrscheinlich, da es sich bei dem Verdächtigten um einen deutschen Staatsbürger handelt.

Als Leiter der Geschäftsentwicklung soll der Frankfurter nicht nur Kapital aus Megaupload geschlagen haben, es sollen allein 2010 auch 500.000 US-Dollar geflossen sein, sondern auch die Entwicklung gefördert haben. Damit zieht die Schließung des Filesharing-Dienstes immer weitere Kreise. In der vergangenen Woche hatten US-Behörden den Dienst schließen und Betreiber Kim Schmitz alias Kim Dotcom in Neuseeland verhaften lassen.

Dominoeffekt durch Megaupload-Schließung

Die Schritte gegen den Dienst, welchem die Behörden massive Verletzung von Urheberrechten vorwerfen, scheinen indes in der ganzen Branche Wirkung zu zeigen. Die Palette der Maßnahmen anderer Filesharing-Dienste reicht von der kompletten Schließung des Sharing-Betriebs bis hin zur Aussperrung von US-Nutzern. Die Inhaber von Urheberrechten und deren Verbände jubeln angesichts dieses Dominoeffekts.

Allerdings bleibt ein Punkt offen – wie wird das Filesharing in Zukunft gewertet. Generell ist der Austausch von Daten, wie Urlaubsfotos oder Projektdaten nicht illegal. Gerade Nutzer, die Megaupload rechtskonform benutzt haben, dürften über den Entzug und Zugriff der US-Behörden bezüglich der eigenen Daten alles andere als erbaut sein.